Google-Daten verwalten
Hier kannst du den Google-Zugriff von F.R.I.D.A.Y. widerrufen und die Löschung zuordenbarer Google-Kontodaten sowie daraus entstandener Arbeitsdaten anfordern.
1. Google-Zugriff widerrufen
- Öffne die Google-Seite Drittanbieter-Apps und -Dienste.
- Wähle F.R.I.D.A.Y. und entferne den gewährten Zugriff.
Der Widerruf beendet den künftigen API-Zugriff dieses Google-Kontos. Er löscht nicht automatisch Daten, die F.R.I.D.A.Y. bereits serverseitig gespeichert oder aus Gmail- und Kalenderdaten abgeleitet hat. Dafür ist zusätzlich eine Löschanfrage erforderlich.
2. Löschung anfordern
Sende eine E-Mail an llc@pbmedia.llc
mit dem Betreff Löschung Google-Daten in F.R.I.D.A.Y.. Nenne die verbundene
Google-E-Mail-Adresse und ob alle oder nur bestimmte daraus entstandene Arbeitsdaten gelöscht
werden sollen. Sende niemals dein Google-Passwort, einen OAuth-Code oder einen Token.
Vor der Löschung kann eine Prüfung erforderlich sein, ob die Anfrage von einer berechtigten Person stammt und welche gemeinsam genutzten Datensätze eindeutig dem betroffenen Konto zugeordnet werden können. Nach Abschluss wird bestätigt, was gelöscht wurde und ob einzelne Daten aufgrund einer gesetzlichen Pflicht oder einer technisch notwendigen Sicherung zunächst nur gesperrt bzw. später entfernt werden können. Es wird hier keine pauschale technische Löschfrist versprochen.
3. Was die Löschanfrage umfasst
Für das angegebene Google-Konto umfasst die Löschung, soweit die Daten in F.R.I.D.A.Y. vorhanden und dem Konto zuordenbar sind:
- gespeicherte OAuth-Access- und Refresh-Token sowie Kontoverbindungsdaten wie E-Mail-Adresse, Kontotyp oder Bezeichnung, Berechtigungsumfang und Ablaufangaben;
- gespeicherte Gmail-Nachrichten- oder Thread-Verweise und Metadaten, darunter Kennungen, Absender- und Empfängerangaben, Betreff, Zeitstempel, Labels sowie Lese- oder Markierungsstatus;
- aus Gmail- oder Kalenderdaten abgeleitete Zusammenfassungen, Kategorien, Prioritäten, offene Fragen, Zusagen, Antwortpflichten und sonstige Arbeits- oder Aktionsinformationen;
- gespeicherte Entwürfe, Aufgaben, Vorschläge oder Dossiers, soweit sie eindeutig aus den Daten dieses Google-Kontos hervorgegangen und diesem zuordenbar sind;
- zuordenbare Zwischenspeicher und technische Protokolle, soweit sie Google-Nutzerdaten enthalten und nicht einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht unterliegen.
Kalenderdaten werden für Funktionen über die Google-API abgerufen. Soweit Termindetails in abgeleitete Aufgaben, Dossiers oder Protokolle übernommen wurden, sind diese zuordenbaren Kopien vom beschriebenen Löschumfang erfasst.
4. Was dadurch nicht bei Google gelöscht wird
- Originalnachrichten, Labels und Termine im Google-Konto bleiben bestehen. Sie müssen bei Bedarf direkt in Gmail oder Google Kalender gelöscht werden.
- Bereits über Google ausgeführte Aktionen werden nicht rückgängig gemacht. Dazu gehören etwa versandte E-Mails, Änderungen an Nachrichten oder erstellte, geänderte und gelöschte Termine.
- Kopien, die Empfänger einer versandten E-Mail oder eingeladene Kalenderteilnehmer erhalten haben, liegen außerhalb von F.R.I.D.A.Y.
5. Auftragsverarbeiter und Ausnahmen
Für eine konkrete Assistenzanfrage kann der dafür erforderliche Mail- oder Kalenderkontext an die für F.R.I.D.A.Y. konfigurierten Sprachmodell-Auftragsverarbeiter übermittelt werden. OAuth-Zugangsschlüssel werden nicht dorthin übermittelt. Die weitere Behandlung bereits verarbeiteter Anfrageinhalte richtet sich nach den jeweils anwendbaren vertraglichen und technischen Einstellungen dieser Auftragsverarbeiter. Falls eine vollständige sofortige Entfernung einzelner Kopien rechtlich oder technisch nicht möglich ist, wird dies in der Antwort auf die Löschanfrage konkret benannt, anstatt eine nicht belegte Frist zu versprechen.
6. Optional: Google-Workspace-Verwaltung
Ein Workspace-Admin kann F.R.I.D.A.Y. einmalig erlauben, im Nutzerverzeichnis der eigenen
Organisation Konten anzulegen (Berechtigung admin.directory.user). F.R.I.D.A.Y. nutzt
sie ausschließlich, um nach einer ausdrücklichen Einzelfreigabe ein neues Konto anzulegen und
dessen Bestehen zu prüfen; Postfachinhalte anderer Nutzer werden nicht gelesen. Das Startpasswort
eines neuen Kontos wird höchstens 72 Stunden verschlüsselt aufbewahrt, ist genau einmal für den
Admin abrufbar und muss beim ersten Login geändert werden. Der Widerruf funktioniert wie unter 1.
beschrieben.